Donnerstag, 30. Juni 2011

Ohhhhhhhhh.

"Ich hasse mich ja so.", "Ich bin einfach scheiße." und "Ich tue jedem weh..." - Okay Leute, rührend, dass ihr damit zu mir und anderen Menschen kommt.
Aber wie soll jemand außerhalb das denn bitte ändern? Man ist nicht einfach so, man kann alles ändern. Den Charakter, das Aussehen, die Welt. Ob zum besseren oder schlechteren sei euch überlassen, aber es IST möglich!
Also, ganz ehrlich - hört auf rumzujammern. Entweder ihr akzeptiert euch, wie ihr seid, oder ihr ändert es. Jemand anderes kann das nicht.
Und "Ich bin ich" ist übrigens keine Entschuldigung für euren fabrizierten Mist. Nur so zur Information.
Change your living life, don't waste your time on being depressed.


Sonntag, 26. Juni 2011

Arbeit | Feiern

Einer Freundin und mir ist etwas wunderbares aufgefallen. Es macht Spaß, anderen von seiner Arbeit zu erzählen. Wie viel man zu tun hat. Und dass man sich die ganze Zeit nur denkt "Oh mann, wie soll ich das nur schaffen?!" und trotzdem keinen Finger rührt.
Meine Horrorwoche?

Samstag: Freundin uneigennützig bei Physik helfen (abends zu Freunden)
Sonntag: lernen
Montag: Englischarbeit (laufen gehen)
Dienstag: Mathearbeit (Rad fahren)
Mittwoch: Musiktest + Deutschreferat (nach Bonn)
Donnerstag: Chemietest (evtl. nach Bonn)
Freitag: Englischreferat (abends zu Freunden)
Okay, ich geb's ja zu, das durchgestrichene ist keine Arbeit. Aber der Rest. Ist das nicht viel? Es ist viel. Hooray, ich freu mich schon auf's Abi!

SCHNITT


Danach die Woche ?
Samstag: Rheinkultur , das größte, kostenlose Open-Air Festival Europas
Sonntag: packen, abends feiern gehen?
Montag - Samstag: Abschlussfahrt
Bei dem Wetter vielleicht nicht bombe, ABER ... wir sind jung, wir sind schön, lasst uns das Überleben feiern!

Montag, 20. Juni 2011

Stimmhaft


Sehr tolles, turbulentes Wochenende gehabt mit den Menschen, die ich liebe. Ja, wirklich, sie sind die jenigen, mit denen ich am liebsten meine Zeit verbringe, mit denen ich auch bei ernsteren Angelegenheiten Spaß haben kann... zwei haben gefehlt, leider.
Ich weiß momentan irgendwie nicht genau, was ich denken soll. Sowohl von mir, als auch von den anderen.
Die Familie enttäuscht mich momentan einfach nur. Der eine, weil er doof ist, die andere, weil sie ihn dennoch mag. Oder nicht? Wenn nicht, soll sie das verdammt noch mal zeigen. Ich will es sehen! Nichts wünsche ich mir mehr.

Meine Freunde verwirren mich. Bei ein paar Dingen sind sie total kleinlich, während andere mit lässiger Hand durchgewunken werden.
Besonders bei Dreien weiß ich nicht, wohin mit ihnen in meinem Kopf
 - der eine, der die Zeit segnet
 - der andere, der keinen Platz darin finden darf
 - der nächste, den ich so lieb hab, dass es mich enttäuscht, dass er nicht so denkt

Und ich?
Meine Handlungen, meine Prioritäten.
Erstere sind doch noch recht gleich geblieben.
Doch zweiteres? In der Vergangenheit war mir die Zukunft wichtig. Lebe für morgen. Klingt erst einmal eher negativ. Doch dafür war alles sicher. Alles machbar.
Jetzt ist es die Gegenwart. Der Spaß. Schule zieht grad an mir vorbei, ich bin noch gut, doch zu Hause wird kaum mehr gearbeitet.
Zuletzt dieses eine, genießt es, oder auch nicht, find den Text interessant.

Donnerstag, 16. Juni 2011

abcdefgijklaufen

Laufen.
Ich war laufen.
Ich war denken.
Ich war träumen.

In fünfundvierzig Minuten, von hier ins Nachbarkaff und wieder zurück, nicht weit, nicht lang, doch auf diese Art die Zeit zu verbringen finde ich unglaublich toll. Wertvoll.
Musik hören und frei sein. Die frische Luft genießen, alleine mit sich selbst, der Welt und den Gedanken. Gefällt mir !

Ob ich jeden Tag die Zeit dazu finde? Mindestens 3 Mal die Woche? 4 Mal? Fünf Mal? Ich hoffe.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Fremdwörter

Hedonismus.

Ich spreche dieses Wort aus und komme mir unglaublich klug vor. Wow. Wirkung.
Jemand hat mich dessen beschuldigt. Das Wort ausgespuckt und mir vorgeworfen. Es mit Dreck beschmutzt und zu mir eine Verbindung gezogen.
Ich musste das Wort googlen.

Hedonismus (von altgriechisch ἡδονή, hēdonḗ, „Freude, Vergnügen, Lust, Genuss, sinnliche Begierde“;[1] Wortbildung mit dem Suffix -ismus) bezeichnet zumeist eine philosophische bzw. ethische Strömung, deren Grundthese lautet, dass einzig Lust bzw. Freude und die Vermeidung von Schmerz bzw. Leid intrinsisch oder final wertvoll sei(en). Im Gegensatz zu dem philosophischen Verständnis wird im alltagssprachlichen Gebrauch mit dem Begriff Hedonismus häufig eine nur an momentanen Genüssen orientierte egoistische Lebenseinstellung bezeichnet. In diesem Sinne wird der Begriff Hedonismus oft abwertend gebraucht und als Zeichen der Dekadenz interpretiert. Unter der Bezeichnung „psychologischer Hedonismus“ wird eine deskriptive Position verstanden, deren Grundannahme lautet, dass der Mensch final einzig nach Lust bzw. Freude strebt.

Es passt zu mir, finde ich. Dieser negativ behaftete Ausdruck. Er passt zu mir. Ist das schlecht? Ist das beunruhigungswert?
Ganz ehrlich ? Es ist mir scheißegal.
Is' halt so. 

Klärendes Gespräch

Okay, eins, zwei, drei, vier - einige Geschichten gibt es zu erzählen.

eins
Lange nicht mehr geschrieben, hm? Ich hatte keine Lust, irgendwie. Beziehungsweise nicht die richtigen Worte gefunden.. ach ich weiß auch nicht. Deshalb fang ich heut mal wieder an.

zwei
Ich will nicht so tun, als sei der Kommentar beim letzten Eintrag spurlos an mir vorbei gezogen - aber wie es so in der Natur des Menschen liegt, will ich mich rechtfertigen... Das Schicksal Geschehen um Ihre Tochter finde ich erschreckend, ich hoffe, es gibt bald eine Besserung.
Aber sie gehört nicht zu meinem Leben, eine Person mit dem gleichen Problem kenne ich nicht.

drei
Die Abschlussfahrt war unglaublich. Gemeinschaft, so wie es sich dort gezeigt hat, ist mir das letzte Mal in der 6. Klasse bewusst geworden, als wir als Klasse das Basketballturnier gewonnen hatten. Und jetzt, 3 Jahre später, gibt es wieder dieses magische Gefühl. Und in einer Woche ist alles vorbei. Ich hatte damit eigentlich kein Problem - man ist ja immer noch an der gleichen Schule (falls ich mich nicht im letzten Moment umentscheide?); doch durch einen Abend auf der Fahrt ist einem  alles schlagartig bewusst geworden.. Den Klassenraum, den wir 5 Jahre Tag für Tag teilten; die Lehrer; die gemeinsamen Events... alles vorbei. Dafür eine neue Ära, ich freue mich, die anderen besser kennen zu lernen.
Danke für die wunderbaren Jahre!

vier
Ich wiederhole mich ja ungern. Aber I'm totally confused. Okay, vielleicht nicht 'totally'. Aber ich befinde mich im Anfangsstadium. Es geht los. Und ich habe das Gefühl, es könnte klappen. Wobei es anfangs bloß eine Idee war...

fünf
Mein Zeugnis könnte geil sein, wenn es das Wasser nicht gäbe. Aquaphobie, na geil, mehr geschafft, als ich mir zugetraut hätte, und trotzdem ... die Vier wird einkassiert. Dabei mehr Einsen als in den Jahren zuvor, es hätte höchstwahrscheinlich auf 1,4 oder so zugehen können. Ohne auch nur 1 Mal ordentlich gelernt zu haben. Jo.

NIE WIEDER CHEMIE UND MUSIK UND POLITIK, LEUTE! Die letzte Stunde Erdkunde kommt auch noch. Oh ja, ich freu mich. (:

Montag, 13. Juni 2011

Egoistisch und idiotisch.

Ich hasse es. Ich hasse es so sehr.
Morgens verbreitet er diese scheiß Laune.
Legt sich mit jedem an. Bzw nur mit einem - zieht damit aber alle hinein.
Mittags ist es dann okay. Man sieht ihn nicht.
Nachmittags und abends passiert es denn. Er schlägt ihm den einen und anderen liebevollen Gefallen ab. Ich hasse es.
"Ich muss ins Krankenhaus - darf ich das Auto nehmen?"
Wer, ja wer hätte jemanden diesen Gefallen abgeschlagen? Jemand, der ihn hasst. Jemand, der zu stolz ist. Jemand, den man verabscheuen sollte. So denken wir.
Doch nicht so er.
"Nimm doch den Krankenwagen."
Ich hasse es.

Und was tue ich, außer stillschweigend dort zu sitzen und zu hassen? Hingehen und ihm sagen, dass er egoistisch und idiotisch ist. So ist er. Und derjenigen, die ihn liebt, Vorwürfe machen. Wie kann man so dumm sein? So dumm gewesen sein? Wie kann man eine solch verabscheuenswürdige Person lieben?
 Wenn das Kind sich wünscht, dass die Liebe auf dessen Basis es gediehen ist, auf dessen Basis es Vertrauen gelernt hat, auf dessen Basis es zu dem geworden ist, was es ist - wenn das Kind sich nun wünscht, dass diese Liebe zerbricht - ja, was ist dann zuvor schon in ihm zerbrochen?

Donnerstag, 9. Juni 2011

THERE ARE NO EXCUSES

We are young, we are healthy.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Marchin' On



Marchin On - Timbaland feat. One Republic


There's so many wars we fought
There's so many things we're not
But with what we have
I promise you that
We're marchin' on
We're marchin' on
So many hills we had to climb
Almost without our strength
But we kept
Slowly marchin on
Time heals the wounds we couldn’t close
Blood sweat and tears dried up
We're okay
We kept marchin on
There's so many wars we fought
There's so many things we're not
But with what we have
I promise you that
We're marchin' on
We're marchin' on
Get your legs and walk
Cause we're not too far
A little more to go
But we're marchin on
We marchin on
We marchin on
We marchin on
We marchin
If we lose the sun we couldn’t deny that
If we go the wind we gotta fight back
But we marchin on
We marchin on
We marchin on
We marchin
________
Ein Teil des Songtextes von Marchin On. Ein wunderbares Lied. Hört es euch an, denn dann werdet ihr es verstehen.

Das Schlagzeug im Hintergrund, das Klatschen, ein jedes bedeutet einen Schritt nach vorne, einen Schritt hinaus in die Welt. Einen Schritt aus der Vergangenheit in die Zukunft.
Trotz Steine, die in den Weg gelegt werden, ist der Weg das Ziel. Weiter gehen. So many hills we had to climb almost without our strength.

Kräfte wurden für unnütze Dinge verschwendet, doch nun können wir weitermachen, kämpfen für Dinge, die lohnenswert sind. There's so many wars we fought, There's so many things we're not.

Geht ebenfalls, es lohnt sich! Macht weiter! Jedes Leid wird früher oder später belohnt werden. Achtet auf das Ziel, haltet es vor euren Augen und gebt nicht auf. Get your legs and walk.

Wir machen weiter, wir gehen weiter, wir werden nicht aufhören.

Montag, 6. Juni 2011

"Sei lieb, sonst kommt sie nächstes Mal nicht mehr!" - "Ist doch egal!"

Der Titel? Zitat von dem kleinen, süßen Mädchen, bei dem ich babysitte. Normalerweise ist sie ganz nett. Nur hat sie manchmal komische Phasen, bei denen sie so etwas sagt und ich mir total dumm vorkomme, besonders wenn der Vater daneben steht und mir gerade das Geld in die Hand drückt.
Phasen. Bei ihr sind das Phasen. Aber bei mir? Ich weiß es nicht.

Momentan nervt mich einfach alles und jeder. Wie kommen Leute auf den Gedanken, sie wären mir etwas wert? Wie kann man so überzeugt von sich sein? Wieso, ja, wieso zur Hölle sollte ich mich um jemanden von euch scheren? Ich brauche das nicht. Mein Leben kann ich sehr gut auch so führen.
Freundschaften sollten zu Zweckgemeinschaften werden. "Hast du heute Zeit?" - "Jo, gleich da." und anschließend verbringt man einen guten Tag.
"Hast du heute Zeit?" - "Ne, heute nicht." und anschließend.. verbringt man einen guten Tag!
Ich hab da kein Bock drauf. Ich will mich auf niemanden verlassen müssen. Ich will nicht von irgendwem enttäuscht werden. Ich will mein Leben ohne jegliche Hilfe leben können.
Unabhängig, wie schon gesagt!

Die einzigen, mit denen ich mich momentan reibungslos verstehe, sind mein Bruder - was merkwürdig ist, er ist eigentlich nie da, aber wenn doch, ist es lustig - und eine Freundin, mit der ich zwar nicht mehr berede als mit meinen anderen Freunden, bei der ich aber im Moment keine Schranke spüre.

Samstag, 4. Juni 2011

Unabhängig

Ich habe soeben beschlossen, unabhängig zu werden. Unabhängiger. Nichts zu benötigen, um glücklich zu sein. Das einem alles egal sein kann. So.. scheiß-drauf-mäßig. Is'n Plan, oder?

Ihh, das Wetter macht mir Atemnot.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Farbenfroh

Ich hatte heute einen wunder- wunder- wunderbaren Tag. Wirklich.
Meiner lieben rothaarigen Biene haben wir dank Tiramisu-brauner Haarfarbe rot-orange-braune Haare beschert, Katze x-teatime, Lotte zuckerwattenlaune, Lena und ich. Wir haben Eis gegessen und Gemüse und Brot und Melone und die andern Fleisch, wir haben gelacht und uns zurückerinnert, wir hatten Spaß.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Contraproduktiv

Verdient (01.06.2011)

Immer weiter in die Enge getrieben, umschlungen und umgarnt. Ausgenommen, fasziniert. Träume geschunden, abhängig gemacht. Trotzdem weiterhin da, weiterhin drin, weiterhin dran. Ausgekostet, mitgenommen. Verrückt gemacht und Lust bekommen. 
 
Trainierst das Leben, trainierst das Lieben. Genommen und bekommen. Hast begonnen, zu zerstören, hast beendet, zu verdienen. Verschlingst mich, betrinkst mich, nimmst mich gefangen in deinem Käfig. Versuchst mich, verruchst mich, betäubst mich, verleugnest mich, schnappst Gedanken und Gefühle, kettest sie an dich. Verwirrst mich, verführst mich.
Ziehst dich zurück in deinen Ring, suchst nach dem Sinn, lauernd auf Reaktion, beobachtest und nimmst zur Kenntnis. 

 
Blind und taub und stumm gemacht, nur den einen, bekannten Weg findend, folgend, suche ich nach weiteren Opfern, verwegen und verlegen, vernehme sie und umringe sie, zitternd aus dem Sein, in das Sein, helfe und flöße ein, bringe sie um Erfahrung zur Erfahrung, mache sie abhängig, treibe sie in die Enge, umschlinge und umgarne. Nehme aus, fasziniere. Schunde Träume, mache abhängig. Lasse sie weiterhin da, weiterhin drin, weiterhin dran. Koste sie aus, nehme sie mit. Mache sie verrückt, mache ihnen Lust.

 
Trainiert vom Leben, trainiert vom Lieben. Einst gegeben und vergeben, einst begonnen, zu verstören, einst beendet, zu verlieren. Verschlungen und betrunken, gefangen genommen im Käfig. Versucht und verrucht, betäubt und verleugnet, geschnappt und angekettet. Verwirrt und verführt.
Ausgeleert, ausradiert, ausgemacht
Feuer entfacht.


(c) million-voices
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Da fehlt der Zauber, fehlt das Leben.
Scheiß auf Blockade, voll verlernt, werde wieder anfangen zu schreiben, werde euch mit einigem quälen.